Wie oft hört man es, „Paris, die Stadt der Liebe“. Nun, entweder habe ich da was übersehen, oder einfach kein Gefühl dafür, wovon ich nun wirklich nicht ausgehe. Zugegeben, Paris ist eine wunderschöne Stadt und hat eine interessante Geschichte.

Es gibt viele lauschige Plätze und schnuckelige Cafés. Nur irgendwie stellte sich in den 3 Tagen, die wir 2019 dort verbrachten keinerlei „Stimmung“ ein. Während einer Bus-Tour mit einem offenen „Doppeldecker“ hatte ich ständig Dreck im Auge, von den Abgasen mal ganz abgesehen. Dann noch das Dauergehupe der Autos und die Chaos-Scooter-Fahrer… Was mir zudem auffiel: die Anonymität der Stadt. Viele Menschen erscheinen mir fast wie Roboter. Kein Blick nach rechts oder links. Ich bin kein Stadtmensch, vielleicht ist das normal.

Vielleicht sollte ich in einem früheren Jahrhundert diese Stadt nochmals besuchen. Das jedoch wird sich schwierig gestalten. 4 Jahre später frage ich mich: „war das wirklich so, oder war ich nur zu empfindlich?“. Ich sollte es irgendwann nochmals mit Paris versuchen…

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